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Von Antalya bis Curação                                                    

  • vor 11 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit
Die breite Palette von Corendon Airlines – zu Gast beim LPC Nord

 Corendon Airlines - selten wurden facts & figures einer Airline so locker und launig präsentiert wie am LPC Nord-Abend am 18. Juni 2026 im Madison Hotel Hamburg. Diesmal statt von Andreas Schulz, Leiter LPC Regionalkreis Nord, von seinem Vorgänger Cord Schellenberg auf gewohnt jovial-professionelle Weise moderiert.

 

Corendon Head of Sales & Marketing, Christian Hein entwirrte das weitverzweigte Geflecht der Corendon Tourism Group. Das Unternehmen basiert auf vier Säulen: 1) Tour Operating (Reiseveranstalter) in den Niederlanden, Belgien und Dänemark. 2) Airlines: Corendon Airline (CAI), Corendon Dutch Airlines (CND) und Corendon Airlines Europe (CXI). 3) DMC (Destination Management Company). 4) Hotels in der Türkei, den Niederlanden und auf Curaçao.

 

Insgesamt sind bei Corendon Airlines 1687 Mitarbeiter am Start. Flüge werden zu 65 Ländern und 165 Flughäfen durchgeführt. Die Flotte aus 32 Boeing 737 will Corendon ab Winter 2026/27 durch die Verbindung Düsseldorf – Curação, eine der „ABC-Inseln“ in den Niederländischen Antillen, durch einen A330-300 der spanischen Charter-Fluggesellschaft World 2 Fly ergänzen. Ein weiterer Airbus, der A350, fliegt sechsmal wöchentlich von Schi­phol nach Curação. Als „Malle“ der Niederländer seien die Maschinen immer voll.

„Wachsen können wir momentan jedoch nicht“, sagt Hein, „es gibt kaum noch Flugzeuge am Weltmarkt.“

 

Corendon versteht sich in Deutschland als Gegengewicht zu den Platzhirschen. Warmwasserziele sind ein Selbstgänger, Palma de Mallorca sowieso, aber als „Trenddestination“ auch Hurghada am Roten Meer in Ägypten im Sommerflugplan, Griechenland. Da der Medizintourismus boomt, geht die Gruppe demnächst eine Kooperation mit Kliniken in Antalya ein. Ohnehin verbindet die Billigflugline seit Jahren Hamburg mit Antalya – dreimal wöchentlich, wie Hurghada. Auch Bulgarien zieht Corendon gerade in Betracht.

 

Obwohl deutsche Kunden 70 Prozent des Marktes ausmachen, „sind wir defi­ni­tiv unter­re­prä­sen­tiert in Ham­burg und in Stutt­gart“, sagt Hein. Der Flugverkehr von und nach Lübeck wurde im Herbst 2025 bereits nach sechs Wochen wieder eingestellt. Dagegen würden in den Schulferien viele Hamburger auch den Flughafen Hannover für An- und Abflüge nutzen, nicht zuletzt wegen des 24-Stunden-Flugbetriebs.

 

Text und Bild: Dagmar Gehm

 
 
 

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